Osteopathie bei Kindern und Säuglingen

Laut Untersuchungen in den USA sind nur 10% der Neugeborenen dysfunktionsfrei, 20% haben leichte Dysfunktionen und 70% der Neugeborenen sind behandlungsbedürftig. Dysfunktionen entstehen durch die große Aktionskraft des Geburtsvorganges gegenüber einer zu kleinen Reaktionskraft des Neugeborenen. Ursachen für die zu große Aktionskraft können u.a. Geburtstraumen wie Kaiserschnitt, Saug-, Zangen- oder Frühgeburt sowie der Gebrauch von Wehenhemmern und Stimulantien sein. 

Der Osteopath erhebt zunächst eine ausführliche Anamnese, die Informationen über den Schwangerschaftsverlauf, die Geburt, die früheren Kinderjahre und die aktuellen Beschwerden enthält. Daraufhin werden die Dysfunktionen behandelt. Gerade für Babys und Kinder ist die Osteopathie eine gute Behandlungsmethode. Die Kinder fühlen sich durch sanfte Techniken und den direkten Kontakt bei der Behandlung sehr wohl und können sich gut entspannen und mitarbeiten.

Fotos: Verband der Osteopathen Deutschland e.V."

Osteopathie in der Schwangerschaft 

Es existieren Symptome und funktionelle Störungen die in der Schwangerschaft als selbstverständlich angesehen werden und osteopathisch behandelbar sind.